Einkaufen bezieht sich im ursprünglichen,
betriebswirtschaftlichen Sinn auf das beischaffen von Gütern und
Dienstleistungen. Im Grunde eine einfache und eher trockene
Angelegenheit, die keinen Funken versprüht um Emotionen aufkommen
zu lassen. Heute jedoch, nicht zuletzt der Werbung zu verdanken,
steht Einkaufen, als Synonym für Spaß und Freude am Geldausgeben,
es hebt die Stimmung und lässt Endorphine frei, nicht nur beim
klassischen Beispiel, Schuhe kaufen.
Schuhtick
Nicht nur angesehene Stars haben sie zu Hauf in
ihren Schränken, teilweise sogar so viele, dass sie diese in einem
Leben niemals alle anziehen können, geschweige denn auftragen.
Statistisch gesehen müsste der bekannteste Schuhfan „Mariah Carey“
jeden Tag 2,74 Paar Schuhe tragen, um all ihre Schätzen wenigstens
einmal getragen zu haben, vorausgesetzt sie wird 75 Jahre alt.
Warum besonders Frauen anfällig dafür sind, nur schlecht einem
Schuhgeschäfte zu widerstehen, können selbst Psychologen nur
vermuten.
Einkaufsprinzipien
Auch beim Einkauf in Boutiquen lassen wir
jegliches strategisches Vorgehen außen vor. Angelockt durch von
außen dekorierten Kleiderständern mit den überdimensionalen Rabatt
und Prozente Plakate behaftet, riskieren wir gerne einen Blick ins
innere – wir wollen ja nur mal schauen, aber nicht kaufen. Doch ehe
wir uns versehen, haben wir alle Prinzipien über Bord geworfen und
kommen mit voll gepackten Tüten wieder raus. Wichtig dabei ist
immer, dass wir in der Lage sind unser schlechtes Gewissen damit zu
beruhigen, dass Kleider unbedingt fürs Überleben wichtig sind. Wer
will im Winter schon frieren oder im Sommer nackt herumlaufen.